Mittwoch, 21. März 2012

Jedes Kind ist ein kleines Wunder




…. das gilt ganz besonders auch für die Kinder, um die gerade sehr viel diskutiert wird. Die sog. hyperaktiven Kinder, ADS, ADHS, Zapelfilippe, für die man benüht ist, das beste zu tun.
Für mich sind das genauso  wunderbare “Wunder” wie jedes andere normale Kind das so herrlich einfach in der Spur läuft.

So wie ein Neugeborenes die Welt betritt, so völlig frei und unvoreingenommen. Voller Freude und Neugier auf die Welt. Ausgestattet mit allem, was diese kleine Wunder braucht um seine Bestimmung, sein Leben und seine Aufgabe zu erfüllen.
Das hat jetzt gar nichts mit Religion zu tun, nein, dass ist einfach meine persönliche Überzeugung. Ich betrachte jedes Kind mit seiner Persönlichkeit,
daran ist nichts falsch, je mehr ein Kind sich selber leben kann, desto stärker wir es auch im leben sein. Denn wir als Eltern, oder Gemeinde oder sonstige Einrichtungen können so ein kleines Wunder nur begleiten, ein wenig lenken und unterstützen, aber niemals seinen Weg vor-schreiben. Vieles, was damals in der Erziehung vernünftig erschien, hat heute keinen Bestand mehr.
Es ist darum eine ebenso schöne wie verantwortungsvolle Aufgabe, ein Kind zu begleiten, ( ich mag das Wort erziehen nicht besonders), da es etwas mit den Vorstellungen der Anderen zu tun hat. Ebenso von Gesellschaftsnormen geprägt wird.
Ich zeige Ihnen mal an einem Beispiel, was ich meine:
wenn in den 60 ger Jahren ein Kind geboren wurde, damals gab es noch die Hausgeburt, hatte die Hebamme voller Überzeugung der jungen Mutter empfohlen, das Neugeborene 24 Stunden nicht an die Mutterbrust anzulegen, damit das sog. “Kindspech” ausgeschieden werden kann. Das bedeutete allerdings auch sehr viel Stress für die junge Familie, es war wider der Natur. Das Anlegen an die Mutterbrust erfüllt mehrere Zwecke, es förder die Milchproduktion, beruhigt das Kind, und das Kennen-lernen zwischen Mutter und Kind kann stattfinden. Schliesslich waren sie ja 9 Monate lang eng verbunden. Ich könnte noch mehr anführen von wegen Urvertrauen und so, doch möchte ich einfach anhand dieses Beispiels aufzeigen, wie vergänglich doch Entscheidungen und manche Erkenntnisse sind.
Wichtig ist einfach, dieses klein Bündel Mensch von Anfang an zu lieben, und es später bei seinen kleineren und grösseren Entdeckungsreisen zu unterstützen, so wird es ein starker Mensch.
Das Gleiche gilt natürlich für die  “ADS/ADHS” Kinder, das wichtigste ist das Entfalten und entwickeln, das Ausprobieren dürfen und einfach mal drauf los arbeiten. Manchmal beneide ich sie um dieses unvoreingenommene Vorgehen, ich hab da so meine Probleme damit.

Eine ausgezeichnete Empfehlung, Ihr Kind besser verstehen zu lernen, um daraus einen besseren Umgang ableiten zu können, ist es für Ihr Kind ein Lebensbuch erstellen zu lassen.

Erfahren Sie mehr über die Neigungen, Fähigkeiten, Stärken und Schwächen Ihres Kindes. Entdecken Sie wie einmalig Ihr  Kind ist. Dieses Buch, dass mit ca. 100 Seiten eine sehr umfangreiche Beschreibung der verborgenen Möglichkeiten liefert, hilft Ihnen dabei Ihr Kind besser zu verstehen und noch besser zu unterstützen.

Mehr Informationen dazu finden Sie hier:




Freitag, 16. März 2012

ADS/ADHS die Kinder der neuen Zeit

Machen Sie sich stark für Ihr Kind!

es ist wichtig, dass Sie ihr Kind lieben so wie es eben ist. Mit all seinem drum unsd dran.
Sehen Sie ihr Kind als Bereicherung. Denn wenn Sie es richtig machen, lernen Sie sehr viel mit
ihrem Kind. es wird Ihnen auch Freude bereiten. Neue Wege erschliessen, die Sie zuvor nie für
möglich gehalten hätten.

 Lernen Sie vor allem, die vielen positiven Seiten Ihres Kindes schätzen und lieben.
Etwa, dass ihr Kind hilfsbereit ist. Ihnen vielleicht gerne beim Zubreiten der Speisen hilft.

Schon sehr gut lesen kann und Ihnen gerne seine spannende Geschichte vorliest. Oder wenn es wieder einmal einen Blumenstrauss für Sie gepflückt hat, den Früstückstisch am Sonntag besonders hübsch dekoriert hat.

Oder ganz einfach aus irgendeiner Ecke des Hauses ruft: Mama ich liebe Dich!

Es sind doch die kleinen Dinge, die das Leben erfreuen. So ist es auch bei Ihrem ADS Kind.

das hilft Ihnen dabei, die Probleme, die es wegen der Schule gibt gemeinsam zu bewältigen.
Es ist sicher wiederholte Male sehr Zeit- und Energieaufwendig, doch wenn Ihr Kind dafür Ergebnisse
erzielt, mit dem es zufrieden sein kann, ist das doch in Ordnung.

Wichtig da bei ist, dass Sie für sich, und gemeinsam mit dem Kind ein Ziel festlegen, für das sich alle Beteiligten begeistern können.

Um das aufzuschreiben, empfehle ich, dass Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind einen schönen Tag machen, möglichst in der Natur und ihm und sich folgende Fragen stellen.

Was möchte ich später einmal werden?

ich möchte ihnen dazu eine kleine Geschichte erzählen:

als meine beiden grossen Jungens noch klein waren, war bei uns beinahe täglich eine Gummistiefel-Bande zu Gast. Ein paar Freunde die gemeinsam im grossen Sandkasten spielen wollten. Eines Tages kam das Thema auf: was wir einmal werden wollen, da waren grosse Pläne wie Feuerwehrmann, Polizist, Prinzessin ja und einer meinte ganz ernsthaft, ich will König werden wenn ich gross bin und sah mich dabei mit grossen ernsten Augen an. Ich lächelte  und meinte: da hast Du dir einen sehr schönen und verantwortungsvollen Beruf ausgewählt. Weiss ich, meinte er, die Welt muss schön sein und die Kinder sollen alle lachen und sie sollen spielen dürfen, so wie hier und ich will gut aufpassen auf alle Menschen.


Es mag sein, dass die Wünsche ihrer Kinder am Anfang noch recht kindlich und voller Abenteuer klingen, aber es gibt durchaus auch schon ernsthafte Vorstellungen im Kindesalter.
Nehmen sie die Vorstellung ihres Kindes ernst und binden es in den Aufgabenplan mit ein.

Ich habe meinen Kindern bedeutungsvolle Titel gegeben wie:

Proffessor Schnürschuh, den hat mein Grosser schon als kleiner Junge erhalten, mag das dazu beigetragen haben, dass er heute Informatik studiert?

Meine Tochter nenne ich noch heute meine Keltenkönigin. Ich finde das passt so gut, sie ist stark   und mutig
vorausplanend und ungestühm voller Leidenschaft bei allem was sie gerne tut.

Mein Kleiner trägt den Titel: Indianerhäuptling im wachsen begriffen. Nun, das beschreibt ihn ganz gut, er hat ein gutes Herz, ist schlau, neugierig, will viel ausprobieren, ist sehr lebendig, teilt sich gerne mit, übernimmt auch verantwortungsvolle Aufgaben.


Was soll in der Schule besser werden?

 möglichst vorne sitzen, weil diese Kinder alle Geräusche mitbekommen, und wenn sie hinten sitzen beispielsweise, den Lehrer vorne nicht mehr verstehen.
neben einem sinnvollen Banknachbarn sitzt, wenn 2 beisammensitzen, wo beide sich recht gerne unterhalten, ist das nicht sehr efectiv
öfter mal lüften, dass Sauerstoff ins Klassenzimmer kommt

Was kann bei den Hausaufgaben verbessert werden?


Etwa eine feste Zeit ausmachen

Keine störenden Nebengeräusche wie Fernseher, Musik oä

Nichts ablenkendes auf dem Tisch oder Schreibtisch

hilfreich ist ein Kurzzeitwecker, damit kann ihr Kind ihnen sagen, wie lange es z.B. für die Aufgaben in Mathe benötigt

lassen Sie sich von Ihrem Kind erklären, was zu tun ist und wie Ihr Kind vorgehen wird

es motiviert sehr, wenn sie für "danach" etwas Schönes in Aussicht stellen

natürlich immer angemessen an die Situation, mit dem Ziel zur völlig selbständigen Aufgabenbewältigung

das ist je nach Kind und Situation verschieden gelagert

vergessen Sie nicht Ihr Kind zu loben


Also mein Kleiner darf heute Nachmittag noch angeln gehen. Er möchte endlich einen richtig grossen Fisch zum Essen fangen, darauf freut er sich.

Übrigens angeln ist eine sehr gute Übung für Ausdauer und Geduld. Das lässt sich prima trainieren.
Sollten Sie ein Kind haben, das das gerne mal ausprobieren möchte, versuchen Sie es. Sie könnten ja in Ihrem örtlichen Angelverein nachfragen, ob Ihr Kind das mal ausprobieren könnte.

Das war es für heute. In diesem Sinne ein schönes Wochenende.

Es grüsst Sie herzlich,

Gabriele Odenthal









Dienstag, 13. März 2012

Der Stein in der Hand

Kleine Dinge, schaffen im Alltag oft eine grosse Wirkung.  Gestern fragte mich mein Sohn: kannst Du mir diesen Stein hier besprechen?  Es war ein Quarzstein, den er am Sonntag am Strand gefunden hat.  Ich fragte ihn, für was er den Stein denn besprochen haben wollte.  Na, für die Schule und die Prüfungen, die ich bald habe.

Freundlich lächelnd nahm ich den Stein in meine Hand und besprach ihn  wie folgt:

Stein, ich bitte dich : mach meinen Sohn stark für die Schule

hilf ihm, mit Ruhe und Konzentration an all seine Prüfungen heranzugehen

schenkt ihm die Gewissheit, dass er mit Freude und Zuversicht seinen guten Ergebnissen

entgegensehen kann.

Diesen Stein trägt er nun bei sich, zur Stärkung und wenn es mal wieder zu viel Stress wird.  Denn leider ist es wohl notwendig, so viel Stress und Druck den Kindern in der 4. Klasse zuzumuten.

Stress schüttet Adrenalin aus, die Kinder werden nervös, gereizt, unkonzentriert, eigentlich wollen sie weglaufen, was auch dem natürlichen Instinkt entsprechen würde.

Warum muss das so sein?  Mit Freude und  einem lebendigen Unterricht, wären Alle zufrieden: die Kinder, die Eltern, letztendlich auch die Lehrkräfte.

Es steht nicht in meiner Macht, das zu ändern, aber ich kann mein Kind stärken und das können Sie auch. Selbst so ein kleiner Stein kann eine grosse Hilfe sein, wenn es darum geht mehr Mut , Stärke und Zuversicht  in sich selbst zu haben


Einen schönen Tag wünsche ich Ihnen.

Gabriele Odenthal

Mittwoch, 7. März 2012

Was hat das Gewinnspiel bei ADS/ADHS zu suchen?

Warum ich Ihnen dieses Gewinnspiel empfohlen habe?Weil ich die Idee genial und einzigartig finde.
Man kann tatsächlich wertvolle Preise abräumen und wenn man auch noch fleissig ist, kann man seine
Gewinnchancen dabei erheblich verbessern.  Normalerweise stehe ich nicht auf Gweinnspiele, statt des tollen Porsche, von dem man vielleicht träumt, doch nur eine Flut an Werbung erhällt.  Doch diese Gewinnspiel über 100 000€ hat wirklich sehr hochwertige Preise anzubieten.

Warum ich mich dazu entschlossen habe, dabei mit zu machen, ganz einfach, ich muss noch so viel über Internetmarketing lernen, da ich Ihnen noch so viel anbieten möchte, wie etwa:

Entspanungsmethoden
Videos
Gelegenheit zum Austausch
Coaching
uvm...



Für mich wäre es im  Moment viel einfacher, wenn Sie mir gegenübersitzen, da könnten wir über die Belange sprechen, und ich kann Ihnen mit meinen Erfahrungen weiterhelfen.

Dafür habe ich eigens ganz neu ein Kontaktformular für Sie eingerichtet. Sie können dort Ihre Fragen stellen, Anregungen geben, Wünsche äussern. Ich bitte Sie nur darum, im "Betreff" entsprechenden Vermerk anzugeben, somit ist es mir leichter möglich, echte Anfragen von Werbung zu trennen.

Es würde mich natürlich freuen, wennn Sie davon regen Gebrauch machen.

Ich möchte Ihnen noch etwas verraten:
mein kleiner Sohn 9 Jahre besucht derzeit die 4.Klasse.... immerhin auf portugiesisch, denn wir leben ja auf Madeira...., leider macht die Schule viel Druck und stresst die Kinder, bezüglich des Examens, dass sie in portugiesisch und Mathematik ablegen müssen. Darunter leidet ganz besonders die Schrifft!!!!!!
es wird verlangt, dass die Kinder schneller schreiben, mehr Zusammenhänge in kürzerer Zeit verstehen, das ist echt ein Problem! Der Hauptlerer ist nicht mit seiner Schrift einverstanden, er erhält deswegen oft Punktabzüge, ansonsten hätte er sehr gute Leistungen. So steht er eben gut über dem Durchschnitt, also 70-80 % von 100%....  die Leistungen sind gut, doch mein Kleiner ist sehr ergeizig, und hätte gerne 100%, doch die Schrift hindert ihn daran!
Deswegen habe ich mit Ihm vereinbart, wenn die Leistungen so bleiben, und er sich so gut es geht mit der Schrift bemüht, bekommt er ein Doppel- Bayplade, das sind hier ganz beliebte Kreisel, das bedeutet ihm etwas. Solche Vereinbarungen treffe ich immer für eine Schulperiode, sonst ist das Ziel zu weit weg.


Wenn ich ihn auf seine Schrift anspreche, wird er furchtbar wütend, rennt oft weg und heult...
lass ich ihn zur Übung einen kleinen Text abschreiben, klappt das nur bedingt und wenn ich eine Belohnung in Aussicht stelle .

Also habe ich mir ein paar Sachen ausgedacht: bevor ich Einkaufen gehe, bitte ich meinen Sohn, mir die Liste zu schreiben, denn einkaufen tut er gerne!
Habe ich Marmelade gekocht, schreibt er mir gerne die Schildchen dazu. Wenn wir gemeinsam ein tolles Rezept aus dem Internet suchen, schreibt er mir das ab, er kocht und backt nämlich auch gerne...
Er denkt sich auch gerne kleine Geschichten aus, die schreibt er in ein spezielles Buch, denn er will ja mal ein berühmter Schriftsteller werden, sagt er.

Neulich bat er mich, über den Mond  googeln zu dürfen, da sie in der Schule gerade das Thema haben. Er hat sich da einiges in seinen Ordner kopiert, und anschliessend sage und schreibe 4 Din A 4 Seiten abgeschrieben, um seinen Mitschülern mit zuteilen, was es noch alles über den Mond zu wissen gäbe.

Das Lernen muss lebendig sein, praxisnah, dann macht es den Kindern auch Freude und sie sind motiviert.

Das war es wieder für heute.

Herzliche Grüsse,

Gabriele Odenthal

STOP! Klicken verboten!

Montag, 5. März 2012

Das Warten hat ein Ende!! Der erste Masterkurs über magische Verkaufspsychologie und hypnotische Sprachmuster im Internet kommt...

Hallo liebe Leser,
heute habe ich für Sie einen wahren Leckerbissen, ein Schmankerl wie man ihn nur selten im Internet findet! Der bekannte Marketer und sympathische Gründer von Digitale-Infoprodukte.de Tobias Knoof lässt nun nach monatelangen Warten die sprichwörtliche Katze aus dem Sack! Bereits seit Mitte letzten Jahres findet man immer wieder Informationsbröckchen über einen sogenannten "HypnoticMind-Masterkurs", welcher sich wohl speziell mit tiefenwirksamen Kauf-Verhaltensmustern, emotionaler Verkaufspsychologie und hypnotischen Sprachmustern beschäftigt.
Ich selbst habe schon im Vorfeld einige Interviews und Beiträge dazu von Tobias gelesen, doch nie wurde man so richtig schlau, was da kommt! Doch ich kenne persönlich kein anderes Produkt, über welches bereits im Vorfeld so viel gesprochen und diskutiert wurde, obwohl es noch nicht mal offiziell angekündigt, geschweigedenn veröffentlicht ist. Nun ist zumindest schon einmal der Ankündigungstrailer von HypnoticMind draußen... und das was ich gesehen habe ist wirklich Klasse und macht richtig Appetit auf mehr!
Man spürt förmlich, wie es einen in das Video reinzieht, das ist wahrlich hypnotisch :-) ! Ich habe selten ein besseres Launchvideo gesehen... habe nur GEBANNT davor gesessen... es hat mich regelrecht reingesogen... wie ein "Spiegel vor den eigenen Augen"! Ständig war da ein "Ja, richtig! Das stimmt! Das bin ich!" am surren. Wenn Sie meinen Tipp hören wollen, dann schauen Sie sich zuerst das klasse Launch-Video von HypnoticMind an und dann reservieren Sie sich schnellstens eines der rahren Pakete. Film ab...

Übrigens, laut offizieller Website wird HypnoticMind ab 14.03. 2012 um 10 Uhr im Handel sein. Wenn man jedoch den Prelaunch und das dazugehörige virale Gewinnspiel betrachtet, dann dürfte nach dem ersten Ansturm nicht viel von den 1000 Paketen übrig bleiben. Hinzu kommt, dass die Bestellungen nach der Reihenfolge der Reservierungen ausgeliefert werden. Diese sind zwar grundsätzlich erstmal unverbindlich, doch lieber "unverbindlich" an Stelle 768 anstatt irgendwo an Stelle 2448 ;-) Also, bei Interesse möglichst schnell anmelden unter www.afiliatelink-hypnoticmind.de. Dort finden Sie auch alle weiteren Informationen zu dem riesen Gewinnspiel und wie Sie möglichst viele Preise abstauben... denn diesesmal bestimmt jeder sein Losglück selbst! Wie das ganze genau funktioniert, erfahren Sie dort in einem kurzen Video. Viel Erfolg!
Herzliche Grüße
Gabriele Odenthal

Freitag, 2. März 2012

Kann ausreichend Wasser trinken, die Konzentration verbessern?


Wer nicht genügend trinkt, wird schnell müde und unkonzentriert.


…. eine ganze Menge sogar! Ein Kind das zu wenig oder gar kein Wasser trinkt, wird leicht müde, und es sinkt die Leistungsfähigkeit. Es wird häufig gereizt und hat keine rechte Lust mehr am Lernen.
Bieten Sie Ihrem Kind morgend schon 1 Glas Wasser mit Zitrone und 1 TL Biohonig an. Das macht fitt, spült den Darm durch und bietet schon eine Portion Vitamin C. Meine Kinder trinken das gerne.

Sie können es auch mit diesem Vitaltrunk versuchen:
man benötigt dazu (für 2 Portionen)
125 g frische Beeren, oder TK, oder Früchte der Saison
1 rosa Grapefruit
1 Orange
1 Zitrone
200 ml kalte Sojamilch
2TL Leinöl
4TL Hefeflocken
2EL Sandorn-Saft (volle Frucht) mit Honig bekommt man in einem guten Reformhaus
1 Brise Zimt
                                       

Zubereitung:
Beeren verlesen oder tiefgefroren in den Mixer geben, Zitrusfrüchte auspressen und hinzufügen
sekundenschnell pürieren, restliche zutaten hinzugeben, kurz durchmixen und in 2 schöne Gläser füllen.... das Auge trinkt ja mit...

Ich bereite das gerne in meiner geliebten Thermomix, da kann ich gleich alles reingeben, 10 Sekunden Turbo, fertig
Kinder mögen das gerne. Übrigens tut auch Erwachsenen gut.

Lesen Sie hier, warum:

Grapefruit reguliert den Blutzuckerspiegel, es wird weniger Insulin produziert und der Heißhunger wird gestopt, fördert obendrein die fettverdauung ( das hängt mitdem Insulinspiegel im Blut zusammen)
Zitrusfrüchte und Sandornsaft versorgen mit reichlich Vitamin C, gut für Infektabwehr und Fettverbrennung und sorgt für gute Laune
Beeren liefern Pflanzenhilfsstoffe und unterstützen die Wirkung von Vitamin C, hilft ausserdem vor freien radikalen zu schützen.
Leinöl liefert Omega 3 Fettsäuren, hält die zellen geschmeidig, hält das Gehirn fit, macht gute Laune.
Hefeflocken die B Vitamine helfen bei Sress, machen das gehirn fit, beugen Depressionen vor .
Sojamilch liefert wertvolles Eiweiß, hält schlank und gesund und macht satt.
Zimt wirkt positiv auf den Insulinstoffwechsel ein.


dieses Rezept finden Sie im Buch: Salto vitale von Marion Grillparzer


Ich lege ihnen diese Empfehlung ans Herz, da ich sehr gute Erfahrungen damit gemacht habe und es für ALLE gut ist die gerne gesund und vital leben möchten.
Das fängt schon beim trinken an. Ausserdem ist es schnell zubreitet, schmeckt und schafft wirklich einen guten Start in den Tag! Sie brauchen sich auch keine Sorgen mehr machen wenn Sie einen Frühstücksmuffel am Tisch sitzen haben. Im Gegenteil, besser geht es gar nicht.
Probieren Sie es einfach einmal aus.

Noch eine wichtige Anmerkung zu Grapefruit:
wenn Sie folgende Medikamente regelmässig einnehmen, sollten Sie Grapefruit gegen Orange austauschen
Blutdruck senkende Mittel, Cholesterinsenker, Antiallergiker, Schlafmittel, Immunsupressiva

Geben Sie Ihrem Kind auch wenigstens eine 500ml Flasche Wasser mit, wenn in der Schule kein Wasser angeboten wird. Das ist wirklich hilfreich für die Konzentration, und hält Ihr Kind länger fit.

Das soll es für heute gewesen sein. Viel Spass beim ausprobieren. Ich freue mich über Ihre Erfahrungen damit.

Einen schönen Tag.

Es grüsst Sie herzlich

Gabriele Odenthal


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Sonntag, 26. Februar 2012

Weniger ist oft mehr

Nachdem man einigermaßen die Stärken uns Schwächen seines Kindes einschätzen kann,
ist es von großer Bedeutung sich Ziele zu setzen.

Sie und Ihr Kind müssen doch wissen, wo es lang gehen soll, um das Schiff sicher in den Hafen zu führen.

Fragen Sie doch einfach Ihr Kind, was es später werden möchte?

es kann interessant sein, was die Kinder dazu äußern.
Mein Kleiner 9 Jahre jung meinte dazu: ich möchte gerne Kochmeister sein in meinem eigenen Restaurante. Ich werde auch Angestellte haben, und ein wenig Garten, um mir mein Gemüse und Salat
frisch anzubauen.

Anhand dieser Aussage haben wir gemeinsam darüber nachgedacht, was denn alles für dieses Ziel notwendig sei.

Schule ist da schon wichtig, alleine um lesen, schreiben und rechnen zu erlernen. Wie sonst könnte er ein Restaurante führen? Er muß sich konzentrieren können, darf sich nicht leicht ablenken lassen.

Es ist Ausdauer und Geduld gefragt, ja und reinlichkeit..... er wäscht sich immer noch nicht gerne jedes mal die Hände wenn er z.B. den Hund gestreichelt hat......


Sehr wichtig:

verlangen Sie nicht zu viel auf einmal. Das setzt Ihr Kind nur unnötig unter Druck. Meist gehen Sie mit dieser Methode Schritte zurück, anstatt voran. Es ist ein Kind dass lernen möchte, auf seine ganz eigene Weise.  Sie können es wunderbar unterstützen, indem Sie:

  • Ihrem Kind immer wieder zeigen, dass Sie es lieben
  • Seien Sie selbst möglichst ruhig und gefestigt
  • Wenn es um die Hausaufgaben geht, sollten Sie dabeibleiben 
  • möglichst alle Nebengräusche wie Radio, TV u.ä. ausschalten
  • auf dem Tisch sollten nur die Schulsachen liegen 
  • stellen sie etwas Schönes in Aussicht, wenn die Schulaufgaben ordentlich gemacht werden
  • etwas ein gemeinsames Spiel, oder spazieren gehen, mit Freunden spielen
  • Vereinbaren Sie einen Zeitpunkt, wann dei Hausaufgaben gemacht werden müssen
  • lassen Sie sich von Jhrem Kind zeigen, was es auf hat.
  • Ein neues Thema lasse ich mir gerne von meinem Kind erklären, so weiß ich ob es verstanden wurde
  • Fragen Sie ihr Kind, wieviel Zeit es benötigen würde
  • Loben Sie ihr Kind so oft es geht

Was ich Ihnen dringed ans Herz lege:


pflegen sie regen Kontakt mit dem Lehrer Ihres Kindes. Das ist sehr wichtig. Gemeinsam können Sie die Bedürfnisse und Schwierigkeiten auf beiden Seiten erkennen und nach Wegen suchen, verschiedenes absprechen und ausprobieren.  Etwa, das Kind umsetzten, dass es nicht so abgelenkt wird, oder durch ein kleines Aufrufen  das Kind wieder zum Unterricht holen. Am besten man spricht offen über alle Themen, evtl. auch zusammen mit dem Kind, um einfach bessere Voraussetzungen zu schaffen, und dem Kind zu zeigen, wir arbeiten gemeinsam daran.
Es ist überhaupt nicht nötig, sich wegen irgend etwas zu schämen, weder als Eltern, noch wegen dem Kind.
Ich hatte früher auch Phasen in denen habe ich mich überhaupt nicht wohlgefühlt, wenn es dann mit dem Lehrer  gar nicht geklappt hat, es einfach zu keiner guten Verständigung kam, aus welchem grund auch immer, ist es natürlich sehr schwer, gute Bedingungen zu schaffen für ADS/ADHS Kinder.

Wir hatten damals zusätzlich eine guten Psychologen der mein Kind und mich mit begleitet hat. Das half sehr dabei, Lösungsansätze zu bekommen, um verschiedene Bereiche mit meinem Kinde zu trainieren.

Ganz wichtig finde ich dabei die Freude am Leben nicht zu verlieren. Den Spaß nicht zu kurz kommen zu lassen. Kreativ sein, Sie glauben gar nicht womit man alles lernen kann und wie lustig das sein kann.
Mein  kleiner hat sich z. B. darüber gefreut dass er die beste Krapfen weit und breit herstellen konnte. Er konnte alles alleine machen, ich habe nur zugesehen. An praktischen Beispielen lernen die Kinder was sind denn Maßeinheiten wie Gramm und Kilo, wo ist da der Unterschied, Liter und Milliliter usw....
nebenbei wird Ausdauer trainiert, es ist Geduld nötig, na und am Ende muß alles wieder sauber gemacht werden.  Erst danach folgt der pure Genuß.
Wir sind lustig, und reden viel miteinander, ja und wenn er oder sie sich nicht kontrollieren kann, na dann kann ich es halt auch mal nicht und ziehe dabei eine urkomische Fratze hin, dass wir alle lachen müssen, und  das kleine Ärgernis aus der Welt geschaffen ist.
Die vielen kleinen netten, fröhlichen und erlebnisreichen Momente machen den Alltag so erfreulich. Sie geben Kraft und Mut um sich immer wieder aufs Neue, den Schwierigkeiten zu stellen

Donnerstag, 23. Februar 2012

Ohne Liebe geht es nicht

Das wird eine lange Reise und der Weg ist das Ziel.

Ich persönlich habe mich für den Einsatz von Medikamente als allerletzte Konsequenz entschieden, wohl wissend, dass dieser Weg sehr viel Kraft und Geduld erfordert und nicht OHNE das Hinzuziehen von Fachkräften und der Bereitschaft, viel dazu zu lernen, möglich ist.

Je mehr ich an mir selber gearbeitet habe, desto besser ist auch die Beziehung zu meinem Kind, Lehrer und alles was mich umgab, geworden. Es wird leider all zu oft vergessen, daß, auch wir uns als Eltern, anders wahrnehmen müssen, um ein erfreuliches, harmonische und glückliches Zusammenleben zu erreichen.
Das muß sozusagen Hand in Hand einhergehen mit den Förderprogrammen und Trainings des Kindes.

Sie müssen sich klar darüber werden, dass der Erfolg nur in vielen kleinen Schritten erreicht werden  kann.  Das ist vergleichbar mit einer Bergtour: sie stehen zuerst ganz unten am Fuße des Berges, manch einen höre ich da schon stöhnen.... es bleibt ihnen nichts übrig, als Schritt für Schritt den Berg zu erklimmen. Wenn sie nach einer Weile zurücklblicken, werden sie erstaunt sein, wieviel sie schon geschafft haben. Unterwegs werden sie vielleicht auch das eine oder andere Mal stehen bleiben, um zu verweilen, Kraft zu schöpfen, die Aussicht genießen, um sich dann wieder in Bewegung zu setzen.  Wenn sie konsequent genug ihr Ziel verfolgen, kommen sie auch irgendwann am Gipfel an und werden mit einer unvergleichlich schönen Aussicht belohnt. Es erfüllt sie mit Stolz, es geschafft zu haben und ein überströmendes Glücksgefühl macht sich in ihnen breit. Der eine läßt sich viel Zeit, und genießt schöne Landschaften, ein anderer, vom sportlichen Ehrgeiz gepackt, schafft den Weg sogar in der halben Zeit. Doch sie kommen alle an. Dann gibt es noch die ganz Schlauen, die unterwegs einkehren, und in aller Gemütsruhe ein Bierchen zischen und das Szenario von der Ferne aus betrachten....



Sicherlich stellen sie sich die Frage: wie geht es nun weiter?


Um irgendwo ankommen zu können, brauchen sie erst ein mal ein klar definiertes Ziel:

mein Ziel mit und für meine Kinder war ganz klar: sie nach besten Kräften und Möglichkeiten dahingehend zu begleiten und zu unterstützen, dass sie zu selbstbewuste Persönlichkeiten heranwachsen , denen es möglich ist, ihr Leben nach  ihren Vorstellungen leben zu können, und all ihre Begabungen und Kreativität dabei voll entfalten können, um  diese zu ihrem Wohl und zum Wohle der gesamten Schöpfung einsetzen können.


Wie bin ich vorgegangen?

In unzähligen Abenden, wenn es endlich  still um michl wurde, habe ich angefangen, mir verschiedene Listen anzufertigen.

Was hat mein Kind für Fähigkeiten? Was für besondere Talente? Welche Interressen? Welche besonderen Neigungen und Begabungen?

Das wurde eine lange Liste:

sie ist musikalisch, inteligent, lebnstüchtig, handwerklich sehr begabt, liebt es neue Dinge auszuprobieren, zeichnet und malt sehr gut, liebt Mathematik, Philosophie, Tanz, tobt übermütig in der Natur, mutig, ehrgeizig, hat eine sehr gute Beziehung zu Pferden, reiten, kann sich dinge gut merken, 
schafft es auch, unangenehme Situationen zu meistern, kann sich organisieren, gestaltet gerne, kocht, ist hilfsbereit, entschlossen, gute Vorstellungskraft, sie liebt die Freiheit,  sie kann ihre Meinung öffentlich vertreten, schreibt schöne Phantasiegeschichten, kann gut mit Kindern umgehen......


Fällt es da nicht leicht, sein Kind zu lieben und anzunehmen?

Allerdings war es ein langer emotionsreicher und anstrengender Weg dorthin zu kommen, doch es hat sich ja gelohnt. Sie hat fest vor, Tierärztin zu werden und lernt entsprechend fleißig und mit Erfolg.
Vielleicht sollte ich noch erwähnen, daß wir vor 5 Jahren nach  Madeira gezogen sind und uns alle an ganz neue Lebensart und Sprache gewöhnen mußten.  Das hat so manches von jedem Einzelnen abverlangt. Das hat sich absolut als Vorteil entwickelt. Aber all das zu erzählen, wird wohl einmal eine
ganz eigene Sache werden.


Welche Schwierigkeiten hat mein Kind?

sehr impulsiv und aufbrausend
konnte sich, wenn sie geärgert wurde, von anderen Kindern, nicht kontrollieren
hat sich sehr leicht ablenken lassen
konnte sich nicht organisieren
konnte keine selbständiges Arbeiten erledigen
hat ständig Hausaufgaben vergessen, oder entsprechendes Material dazu
Hausaufgaben machen war jedesmal ein Drama
sie war Außenseiterin in der Schule
hatte keine Freunde
konnte sich nicht eingleidern
es gab ständig Streit mit dne Geschwistern
wollte immer die ungeteilte Aufmerksamkeit erhalten
Tischmanieren war auch ein Thema für sich
sehr ungeduldig
konnte sehr unzufrieden mit sich sein
konnte nicht still sitzen


Ich schildere das, um Ideen zu geben, Mut zu machen, weiter den Weg zu gehen, nach Möglichkeiten zu suchen und Tiefpunkte ertragen lernen, denn ich habe nie aufgehört, nach besseren Wegen und Möglichkeiten zu suchen. Heute kann ich Lächeln, wenn ich auf die beinahe 18 Jahre Erfahrung mit meiner Tochter zurückblicke. Und ich bin sehr stolz auf sie und unendlich glücklich darüber, dass sie DIE Persönlichkeit ist, die sie ist.

Nächstes mal erzähle ich Ihnen, welche Ziele wir gemeinsam erarbeitet haben.

Noch eine Bitte an Sie, schreiben Sie mir doch , was Sie so erlebt haben, welche Frage oder Anregung Sie haben, denn ich gebe mir viel Mühe, möchte damit auch einen wichtigen Beitrag leisten, für alle, die
sich mit dieser Thematik auseinandersetzen (müssen).

Vielen Dank!

Es grüßt Sie herzlichst,
Gabriele Odenthal





Freitag, 17. Februar 2012

Mein Kind ist doch kein Monster

Da stand ich nun mit diesem überaus hilfreichen Satz: dein Kind leidet wahr scheinlich an ADS/ADHS
Zunächst konnte ich mit dem Begriff gar nichts anfangen. Also schloss ich mich einer Selbsthilfegruppe an, las unzählige Bücher um überhaupt eine Vorstellung dessen zu erhalten, was mich erwarten würde.

Da standen so Aussagen wie:
gedankliche Unruhe, Reizfilterschwäche
Probleme mit der Aufmerksamkeit, Impulsivität
Versagen in Schule und Beruf
Risiko für frühzeitigen Nikotin-, Alkohol-, oder Drogenabhängigkeit

Weiter hieß es da die Betroffenen können auch unter :

Depressionen, Angstzuständen
Störungen des Selbstbildes und des Selbstwertgefühles haben
Soziale Phobien
Eßstörungen.......

Das alles stimmte mich für den Moment nicht sehr zuversichtlich und viele Fragen blieben offen .

Mir war nur eines klar: ich mußte meiner Tochter helfen und ihr beistehen, daß sie zu einem glücklichen, selbstbewußten und selbstsicheren Menschen heranwächst.

Heute kann ich zurückblickend sagen, es war ALLER Mühe wert, sie IST zu einer phantastischen Persönlichkeit herangereift. Und ich bin unendlich dankbar, daß ich mit ihr gemeinsam diesen neuen Weg gehen durfte und soviel dabei gelernt habe.  Das hat mein Leben sehr bereichert.


Deshalb schreibe ich über ADS/ADHAS, Hüperaktivität, Zappelphilippe, oder wie man sie sonst noch nennt. Für mich sind es die KINDER DER NEUEN ZEIT. 
Es sind wundervolle und einfühlsame Persönlichkeiten. Man muß sich nur die Mühe machen, sie verstehen zu wollen.

Ich möchte ausdrücklich betonen, ich zeige ihnen MEINEN Weg, den ich mit meinem Kind gegangen bin. Ich möchte dabei nichts und niemanden in Frage stellen. Alles hat irgendwo seinen Sinn.  Ich möchte ganz einfach meine Erfolgsrezepte, Erfahrungen, Gedanken und auch so manchen Tiefpunkt mit Ihnen teilen.

Ich würde mich sehr darüber freuen, ein Feedback von Ihnen zu erhalten.

DANKE !!!!!!!

Mittwoch, 15. Februar 2012

Warum ich über ADS und ADHS schreibe… Teil 1

War mir doch nach meinen zwei Söhnen eine allerliebste Tochter geschenkt worden. Welch eine Freude, das können Sie mir glauben.  Doch kaum drei Monate alt, entwickelte sie eine ausgeprägte Neurodermitis. Es gestaltete sich ein quälendes Jahr für die ganze Familie. Ich zog mit ihr von einem Arzt zum nächsten, nichts wollte helfen. Mir wurde sogar mangelnde Pflege unterstellt.  Was man nicht alles auf sich nehmen muß.

Irgendwann bin ich über Empfehlung an einen Arzt gelangt, der auf Allergien ausgetestet hat. Es stellte sich heraus, daß sie gegen Kuhmilch, Weizen und Zucker allergisch reagierte und das beste daran, ich habe meine Tochter gestillt.  Der Arzt empfahl mir unbedingt weiter zu stillen, solange es möglich sei, daß gäbe ihr Schutz. Es sei nur erforderlich,daß ich ebne  besagte Nahrungsmittel von meinem Speiseplan nehme.

Das war für mich das kleinste Übel, wenn es nur meiner Tochter endlich besser ginge und sie unbeschwert Lachen sehen  kann.  Und tatsächlich schon nach kurzer Zeit bemerkte ich deutlliche Besserung. Die offenen Stellen gingen zurück und sie schien einen unstillbaren Lebenshunger zu entwickeln.  Sie war beinahe nicht mehr zu bremsen.

Zunächst dachte ich, das sei auf die lange quälende Zeit davor zurückzuführen, und sie müsse einiges nachholen.  Doch das Tempo das sie vorlegte, die Unruhe,  die sie in sich hatte, und die ständige Unzufriedenheit mit dem was sie selber erreichen wollte, machten mich schon stutzig.
Was immer sie unternah, malen, mit Klötzeen einen Turm bauen, ein Puzzle fertigstellen, sie war oft  voller Unmut  und das durchaus mit Nachdruck.  Andererseits konnte sie endlos hin und herrennen, sie schien nie müde zu werden. Es war auch recht schwer, sie zu einer Mittagsruhe zu bewegen.
Die Kindergartenzeit verlief ähnlich. es fiel ihr ausgesprochen schwer, bei einer Sache zu bleiben. Auf der anderen Seite war meine Tochter sehr wissbegierig. sie konnte einen mit unzähligen Fragen löchern.
Sie verfügte über eine gute Beobachtungsgabe.   Die Erzieherinnen , die meine Tochter längst mit ihrem Charme um den Finger gewickelt hatte, waren der Meinung, daß sie eine strenge Hand benötige.

Zugegeben, es war wirklich nicht einfach mit ihr umzugehen. Ich mußte sehr viel Geduld und Einfühlungsvermögen beweisen,  um einigermaßen mit ihr klar zu kommen.

Die Katastrophe zeigte sich erst in der Schule.

Meine Tochter kam mit der Lehrerin absolut nicht klar und diese schien restlos überfordert zu sein.  Meine Tochter blockierte, war ständig mit ihren Gedanken woanders, wußte nie was sie  an Hausaufgaben hatte.  Die Lehrerin hatte sie ständig ausgeschimpft.  Letztendlich weigerte sich meine Tochter, weiter zur Schule zu gehen. Ich stand zwischen meiner Tochter und der Lehrerin. Es gab keine Lösung.

Dann die  für mich erlösende Frage : kann es sein, daß dein Kind ADS hat?

Im ersten Moment war ich reichlich irritiert und schockiert, doch als mir meine Bekannte, die übrigens selbst ein betroffenes Kind hat, anfing darüber zu berichten, erkannte ich durchaus parallelen.  Ich erhielt eine Adresse eines guten Arztes der umfangreiche Tests mit ihr durchführen würde, doch mußten wir eine Wartezeit von einem halben Jahr hinnehmen.
Ich nahm meine Tochter in den Arm und versprach ihr,:  jetzt wir alles gut. Wir müssen nur neue Wegen gehen. Gemeinsam werden wir es schaffen.